Bash-Scripting
Erste Bash-Skripte
Ein Shell-Skript speichert eine Folge von Kommandos in einer Datei. Mit Variablen, Bedingungen, Schleifen und Funktionen wird daraus ein wiederverwendbares Werkzeug.
Shebang und Ausführbarkeit
Die Shebang-Zeile legt den Interpreter fest. Für portable Bash-Skripte wird häufig /usr/bin/env bash verwendet. Nach chmod +x kann das Skript direkt gestartet werden.
#!/usr/bin/env bash
printf '%s\n' 'Hallo aus Bash'
# einmalig:
chmod +x hello.sh
./hello.shArgumente
$1, $2 usw. enthalten Positionsargumente. $# ist ihre Anzahl. "$@" expandiert die Argumentliste so, dass einzelne Argumentgrenzen erhalten bleiben.
#!/usr/bin/env bash
for file in "$@"; do
printf 'Datei: %s\n' "$file"
doneEin sinnvolles Grundgerüst
Für viele Automatisierungsskripte ist set -euo pipefail ein nützlicher Ausgangspunkt, aber kein magischer Sicherheitsmodus. Man sollte verstehen, wie die Optionen in Bedingungen, Pipelines und Subshells wirken.
#!/usr/bin/env bash
set -euo pipefail
main() {
printf 'start\n'
}
main "$@"Übung
Jetzt selbst ausprobieren
Schreiben Sie `hello.sh`, das Ihren Benutzernamen ausgibt.
Lösung / Hinweis anzeigen
Mit Shebang und etwa `printf "Benutzer: %s\n" "$(whoami)"`.
Wissenscheck
Wozu dient die Shebang?
Die Shebang nennt den Interpreter, der das Skript ausführen soll.
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