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Linux verstehen

Grundlagen12 min

Distributionen

Eine Distribution bündelt Kernel, Systemsoftware, Paketverwaltung, Voreinstellungen und Update-Politik zu einem installierbaren Linux-System.

Debian, Ubuntu, Fedora, openSUSE & Co.

Für Lernzwecke ist weniger wichtig, „die beste“ Distribution zu finden, als die grundlegenden Linux-Konzepte zu verstehen. Viele Kommandos und Dateisystemkonzepte sind distributionsübergreifend.

Unterschiede begegnen Ihnen vor allem bei Paketverwaltung, Systemkonfiguration, Release-Zyklen und der Auswahl vorinstallierter Software.

Paketfamilien

Debian und Ubuntu verwenden typischerweise DEB-Pakete und APT. Fedora, Red Hat Enterprise Linux und verwandte Systeme verwenden RPM-Pakete und Werkzeuge wie DNF. openSUSE nutzt ebenfalls RPM-Pakete, traditionell mit Zypper als Paketmanager.

Terminal / Bash
# Debian/Ubuntu
sudo apt update

# Fedora/RHEL-nahe Systeme
sudo dnf upgrade

# openSUSE
sudo zypper refresh

Welche Distribution für den Kurs?

Für die meisten Kapitel spielt die konkrete Distribution keine Rolle. Wo Kommandos distributionsspezifisch sind, kennzeichnen wir das ausdrücklich.

Übung

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Ermitteln Sie Distribution und Version Ihres Systems.

Lösung / Hinweis anzeigen

`cat /etc/os-release` ist auf modernen Distributionen der übliche Einstieg.

Wissenscheck

Wo unterscheiden sich Distributionen besonders häufig?

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